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Globale Konjunkturdynamik im verarbeitenden Sektor

Der globale verarbeitende Sektor – im nachstehenden Diagramm blau dargestellt – ist mit einer weiterhin wachsenden, jedoch an Dynamik verlierenden Produktion in den November gestartet. Die Widerstandsfähigkeit der USA und mehrerer asiatischer Volkswirtschaften – mit Ausnahme von China und Japan – wurde zunehmend durch die anhaltende Schwäche verschiedener bedeutender Produzenten ausgeglichen. Die globale Erholung stützte sich somit auf eine geografisch schmalere Basis, während die sektorale Breite stabil blieb. Die Auftragseingänge sind weltweit weiter gestiegen, wenn auch in einem langsameren Tempo, und der internationale Handel blieb ein spürbarer Belastungsfaktor: Die Exportnachfrage ist erneut zurückgegangen, wenn auch mit der geringsten Geschwindigkeit der aktuellen Abschwungphase.

 

 

Die Vereinigten Staaten haben sich als eine der wenigen großen Volkswirtschaften im verarbeitenden Gewerbe hervorgetan, die eine solide und breit angelegte Expansion verzeichnen. Produktion und neue Aufträge sind gestiegen, während die Hersteller weiterhin ihre Lagerbestände auffüllten und damit die Produktionsniveaus stützten. Die Beschäftigung erreichte den höchsten Stand der letzten drei Monate, was darauf hindeutet, dass die Unternehmen genügend Vertrauen in die Nachfrage haben, um ihre Produktionskapazitäten auszuweiten. Die Inputkosten stiegen aufgrund von Zöllen und höheren Metallpreisen, doch es gelang den Unternehmen vorerst, ihre Margen trotz dieser Belastungen zu halten, ohne die Preise für Endprodukte wesentlich anzuheben.

 

 

Im Gegensatz dazu geriet die Eurozone erneut in eine Phase der Kontraktion, mit einer Abschwächung der Produktion und einem weiteren Rückgang der Neueingänge. Die Exportnachfrage war deutlich schwach, und die Unternehmen bauten Stellen in dem schnellsten Tempo seit April ab, da die Auftragsbestände weiter sanken. Der Kostendruck hat wieder zugenommen: Die Inputinflation stieg und Lieferverzögerungen nahmen zu, während die Erzeugerpreise leicht zurückgingen, was auf einen erneuten Druck auf die Margen hinweist. Die Eurozone zeigte weiterhin ein Zweigeschwindigkeitsprofil: Irland, Spanien und Griechenland entwickelten sich relativ gut, während Deutschland und Frankreich die Hauptbremsen im Verarbeitungsgewerbe blieben. Italien lag im Mittelfeld.

Insgesamt spiegelt das globale Bild eine weiterhin bestehende Expansion wider, die jedoch zunehmend von den Vereinigten Staaten und einem Teil asiatischer Volkswirtschaften abhängt. Die Lieferketten zeigen erste Anzeichen einer erneuten Verengung, erkennbar an steigenden Inputkosten und längeren Lieferzeiten, während die Diskrepanz zwischen der Stärke der USA und der Schwäche der Eurozone in dieser Phase ein prägendes Merkmal des globalen Konjunkturzyklus im verarbeitenden Gewerbe bleibt.

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